Diskussion ueber die Zukunft des Carl-Benz-Stadions

27.09.2021 · Presse · ML im Gemeinderat

Pressemeldung: Freie Wähler –ML sind für eine ergebnisoffene Diskussion über die Zukunft des Carl-Benz-Stadions 

Sportbürgermeister Ralf Eisenhauer hat in der Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit für die Stadt Mannheim einen Stadion-Neubau im Bösfeld abgelehnt und erklärt, das Carl-Benz-Stadion durch weitere Investitionen zukunftsfähig machen zu wollen. 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vertreter der Freien Wähler-Mannheimer Liste im Sportausschuss, Holger Schmid erklärt hierzu, "die im Sportausschuss formulierte Absage an einen Stadion-Neubau im Bösfeld kann so auf keinen Fall akzeptiert werden. Einen solch wichtigen Punkt am Ende der Sitzung unter "Sonstiges" zu verkünden, ohne dass er auf der Tagesordnung steht ist für uns unverständlich. Man hat fast den Eindruck, dass der SV Waldhof für die Verwaltung unwichtig ist."

Nach Meinung der Freie Wähler-Fraktion, die diese bereits in den 80er Jahren vertreten hat, steht das Stadion von Anfang an an der falschen Stelle. Ein bereits seit vielen Jahren angedachter "Messe- und Sportpark" im Bösfeld könnte sicherlich so gebaut werden, dass er multifunktional nutzbar und klimaneutral betrieben werden kann. Und er wäre verkehrstechnisch bereits heute deutlich besser angebunden und erreichbar als der jetzige Standort. Bevor deshalb eine Absage erfolgt muss dieses Thema im Gemeinderat ergebnisoffen diskutiert und möglichst noch in diesem Jahr entschieden werden. 

Weiter erklärt Holger Schmid, dass die Aussage von Bürgermeister Eisenhauer wohl auch nicht einheitliche Meinung innerhalb der Stadtspitze sein könne, da sich die CDU in Abstimmung mit dem Ersten Bürgermeister Christian Specht bereits im Sommer für eine ergebnisoffene Prüfung einer Verlagerung von Neuostheim ins Bösfeld ausgesprochen hat und dieser Verlagerung laut Aussage in der Presse positiv gegenübersteht. 

"Wir beabsichtigen, in Kürze dazu einen entsprechenden Antrag zu stellen, um diese Diskussion und Entscheidung herbeizuführen", so Holger Schmid zu den weiteren Schritten.