Direkte Zufahrt Wohngebiet Otto-Bauder-Anlage

10.06.2021 · Presse · ML im Gemeinderat

Pressemeldung: Antrag Freie Wähler–Mannheimer Liste zur Schaffung einer direkten Zufahrt von der Neuostheimer Straße zum neuen Wohngebiet "Otto-Bauder-Anlage" in Seckenheim wurde vom AUT positiv entschieden 

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat in seiner letzten Sitzung die Rahmenbedingungen für einen städtebaulichen Wettbewerb "Bebauung Otto-Bauder-Anlage" festgelegt, der Vorschläge zu Art und Umfang der Bebauung sowie zur Gestaltung des Gebietes machen soll. Dabei hat der AUT einem Antrag der Freien Wähler-Mannheimer Liste mehrheitlich zugestimmt, in dem eine direkte Anbindung des Baugebietes an die Randerschließungsstraße (Neuostheimer Straße) gefordert wurde.

Begründet hat Stadtrat Christopher Probst den Antrag damit, dass die verkehrliche Anbindung mit das größte Problem darstellt. Die Anwohner kritisieren, dass der gesamten Baustellenverkehr und später auch die Zufahrt zum Gebiet über die Rastatter -/ Herrenalber - und Wildbader Straße erfolgen soll. Dies bringt bereits bei der Erschließung eine erhebliche Belastung und Gefährdung für die Anlieger und insbesondere für das Kinderhaus Ecke Rastatter Straße/Badenweiler Straße mit sich. 

Der Vorschlag der Anwohner, eine temporäre Ampelanlage im dortigen Kreuzungsbereich zu installieren könnte eine Entlastung bringen. Aber auch dies würde zu Verkehrsbehinderungen und Staus im dortigen Bereich führen. 

Die beste Lösung nach Meinung der Freien Wähler – Mannheimer Liste ist, die Zufahrt von Anfang an direkt über die Umgehungsstraße (Neuostheimer Straße) zu führen. Dadurch würden bereits der gesamte Baustellenverkehr und später auch die Bewohner direkt über die Randerschließungsstraße ins Gebiet fahren und die Sicherheit der Kinder und Fußgänger in den oben genannten Straßen wäre dauerhaft gewährleistet.

Eine direkte Anbindung des neuen Wohngebietes ist aufgrund der vorgesehenen verdichteten Bebauung und des hohen Anteils an Geschosswohnungsbau auch zwingend erforderlich, um eine erhöhte Verkehrsbelastung der umliegenden, bereits seit vielen Jahren bestehenden Wohngebiete zu verhindern und das Unfallrisiko der Kinder dort zu minimieren. 

Die anderen Fraktionen haben sich in der Abstimmung mehrheitlich dieser Meinung angeschlossen und eine neu zu schaffende Zufahrt im städtebaulichen Wettbewerb als verpflichtende Vorgabe festgeschrieben.