Ergänzung der Plakatierungsrichtlinien

17.11.2020 · Presse · Redaktion

Pressemitteilung:  Ensemble-Schutz in den Stadtteilen ausweiten 

Mit Blick auf den bevorstehenden Wahlkampf 2021 ist mit einer erneuten „Plakatierflut“ zu rechnen, die die Verärgerung der Bevölkerung hervorrufen wird. Seit vielen Jahren ist es in Mannheim-Gartenstadt gut geübte Tradition, dass alle Parteien auf Plakatierung auf und um den Freyaplatz verzichten. Dieser freiwillige Verzicht kommt bei der Bevölkerung gut an und wird sehr geschätzt. Diesem Beispiel folgend könnte mit Hilfe der Plakatierungsrichtlinien in allen Mannheimer Stadtteilen ein quasi „Ensemble-Schutz“ für zu benennende Örtlichkeiten eingerichtet werden.

Für einen Ensemble-Schutz hat die Fraktion der Freien Wähler – Mannheimer Liste folgende Örtlichkeiten in einem Antrag an die Verwaltung vorgeschlagen: Den Rathausplatz in Feudenheim, den Becherer-Platz in Friedrichsfeld, in der Gartenstadt den Freyaplatz, den Rathausplatz in Käfertal, den Meeräckerplatz auf dem Lindenhof und den Marktplatz in Neckarau. In der Neckarstadt-West und -Ost den Neumarkt und Clignetplatz, den Rheinauer Marktplatz, den Lena-Maurer-Platz auf der Schönau, in der Schwetzingerstadt die Straßenzüge Seckenheimerstraße und Otto-Beck-Straße. Den Rathausplatz in Seckenheim, auf der Vogelstang das Erholungsgebiet rund um den Vogelstangsee, den Seppl-Herberger-Platz auf dem Waldhof und in Wallstadt ebenfalls den Rathausplatz.

Als noch weitergehende Maßnahme zum Schutz vor der Plakatierwut schlagen wir vor, dass sich die Parteien auf eine maximale Anzahl von Plakaten verständigen. Um auch diese Lösung zu realisieren wird sich die Freien Wähler - Mannheimer Liste auch weiterhin für einen Konsens der Mannheimer Parteien und Wählervereinigungen einsetzen.