Die Gemeinderatsfraktion der Mannheimer Liste (ML) stiftet in Erinnerung an den aus ihren Reihen kommenden Stadtkämmerer Walter Kübler eine neue Auszeichnung. Das „Kübler-Kreuz“ soll alle zwei Jahre an Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen verliehen werden, durch deren Wirken öffentliche Mittel eingespart wurden oder deren Verbrauch
verringert werden konnte. Das Preisgeld beträgt 500 Euro, die Medaille soll erstmals im Herbst vergeben werden. Die ML will laut einer Pressemitteilung damit ein Zeichen setzen, dass die bisher von der Stadtverwaltung unternommenen Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung unzureichend seien. Kämmerer Kübler habe sich durch eine vorbildliche Haushaltsführung ausgezeichnet mit geringer Verschuldung. (red)
Presse
Mannheimer Liste stiftet Preis für Sparsamkeit
ML will Sparsamkeit belohnen
Institutionen gesucht, die mit öffentlichem Geld klug haushalten
Wer städtische Gelder spart, der soll in Zukunft belohnt werden: Die Gemeinderatsfraktion der Mannheimer Liste (ML) hat den Kübler-Kreuzer gestiftet. Neben Urkunde und Medaille beträgt das Preisgeld 500 Euro. Im Turnus von zwei Jahren - und erstmals in November 2007 - will die ML mit der Verleihung Einzelpersonen, Vereine und Institutionen würdigen, die dazu beigetragen haben, dass öffentliche Mittel eingespart werden können. Gleichzeitig wollen die Kommunalpolitiker an Walter Kübler erinnern, der von 1968 bis 1976 im Rathaus Kämmerer war.
ML: Mit CDU keine Zusammenarbeit möglich
Freie Wähler bestehen auf vier Dezernaten
Union will am Montag über Kandidaten entscheiden
Die Mannheimer Liste rückt von der CDU im Gemeinderat ab. Zwar wollen die Freien Wähler ihre Zählgemeinschaft nicht aufkündigen, "faktisch existiert die Zusammenarbeit mit der Union aber nicht mehr". Dies sagte gestern ML-Parteichef Holger Schmid. "Wir suchen uns für unsere Ideen im Stadtparlament jetzt Mehrheiten auch bei SPD, FDP und Grünen", ergänzt der Fraktionsvorsitzende Professor Achim Weizel.
Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl: Ingo Wellenreuther ist der Richtige!
Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl gewann auf Anhieb die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer in der Mannheimer Rheingoldhalle: "Die Zukunft dieser Stadt ist mir nicht einerlei. Es ist an der Zeit, dass die CDU auch hier den Oberbürgermeister stellt. Die CDU ist zwar die stärkste Fraktion, aber zum Oberbürgermeister hat es noch nicht gereicht. Das muss jetzt in Ordnung gebracht werden!" Er unterstütze Ingo Wellenreuther bei dieser wichtigen Wahl, denn der gemeinsame Kandidat von CDU und Mannheimer Liste könne auf die Menschen zugehen, ihnen in die Augen sehen und auch dann die Wahrheit sagen, wenn es mal unbequem werde.
Gewichtige Wahlhilfe
Kohl & Co. unterstützen OB-Kandidaten(CDU / ML) Wellenreuther
"G-4-Gipfel" nannte gestern Petra Roth die Abschlussveranstaltung der CDU zur Oberbürgermeisterwahl. "Wir haben alle gerne gewonnen - und das ganz groß", sagte die Frankfurter Oberbürgermeisterin - und meinte damit die vier politischen Pfunde des Abends in der überfüllten Rheingoldhalle. An der Spitze Altkanzler Helmut Kohl, sich selbst, dazu Dr. Petra Lohse, Rathaus-Chefin in Ludwigshafen, und schließlich den OB-Kandidaten der CDU und der Mannheimer Liste, Ingo Wellenreuther.
ML zum Verkauf Anteile MVV
Warten auf Millionen für die Stadtkasse
MVV-Aktienpaket: Spitzen aus dem Gemeinderat treffen sich beim Oberbürgermeister
Dr. Achim Weizel will "das Fell des Bären erst verteilen, wenn der Bär auch tatsächlich erlegt ist". Wie der Fraktionsvorsitzende der Mannheimer Liste (ML) äußerten sich gestern die meisten Kommunalpolitiker sehr vorsichtig zum geplanten Verkauf eines Aktienpaketes der MVV Energie AG an die dänische Dong-Gruppe: "Noch ist nichts entschieden."
ML fordert weniger Dezernate
Die Mannheimer Liste spricht sich dafür aus, die Zahl der Dezernate von fünf auf vier zu reduzieren. Ein Bürgermeisterposten sei ohne merkliche Verluste einzusparen, sagte der ML-Chef Holger Schmid.
"Stadt soll wieder attraktiver werden"
Wellenreuther stellt Zwölf-Punkte-Programm für den OB-Wahlkampf vor
Alle Schulen sanieren
Ingo Wellenreuther zieht mit einem Zwölf-Punkte-Programm in den Wahlkampf um den Posten des Oberbürgermeisters. "Ich will, dass Mannheim in Zukunft wieder begeistert und dafür muss die Stadt attraktiver werden", sagte der gemeinsame OB-Kandidat von CDU und Mannheimer Liste gestern vor Journalisten.


