Presse

13.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Schule atmet auf: Neue Fenster kommen

Waldhof: Bund beteiligt sich mit einem Drittel der Kosten an Erneuerung der Fassade / Baubeginn voraussichtlich Ende des Jahres

Die Lage der Waldhofschule ist exponiert. Luzenbergstraße, B 44 und Bahngleise führen vorbei. Werden die Fenster zu dieser Seite hin geöffnet, erschwert der Lärm den Unterricht erheblich. Dennoch bleibt im Sommer oft gar nichts übrig, als zu lüften. Denn die Einfachverglasung sorgt für Temperaturen, die mitunter an die 40 Grad heranreichen. Mit diesen Zuständen soll es bald vorbei sein, denn es gibt eine Perspektive: Der Bund beteiligt sich mit 866 000 Euro an der 2,74 Millionen Euro teuren Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung. Das teilte die Stadtverwaltung der Schule jetzt mit.

12.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

„Sie müssen präzise treffen“

Waffen: Debatte um Ausstattung des Ordnungsdienstes mit Elektroschockern / Ministerium sieht großen Trainingsbedarf 

Die Oberbürgermeister der fünf größten Städte in Rheinland-Pfalz hatten kürzlich die Debatte losgetreten. Sie forderten von ihrer Landesregierung, ihre städtischen Ordnungsdienste künftig mit sogenannten Elektroschockpistolen, auf Englisch „Taser“, auszustatten. Auch in Mannheim wird jetzt darüber diskutiert. Der Stadtrat und CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel hatte sich ebenfalls dafür ausgesprochen (wir berichteten), auch die Freien Wähler/Mannheimer Liste (ML) sehen darin eine „sehr sinnvolle Maßnahme“. Aus Sicht der SPD-Fraktion dagegen handelt es sich um einen „Schaufensterantrag“, die Grünen lehnen den Vorstoß ebenfalls ab.

12.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Stadt soll Arkadenfest retten

Oststadt: Politiker reagieren auf Friedrichsplatz-Verein

Die Ankündigung des Friedrichsplatz-Vereins, dass das Arkadenfest wegen hoher Kosten und zunehmender Auflagen in Gefahr ist (wir berichteten), hat die Politik aufgerüttelt. „Die Hilferufe der Veranstalter sollten wir sehr ernst nehmen und als Stadt alles daran setzen, dieses Fest zu erhalten“, forderte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Nikolas Löbel. In einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister Michael Grötsch regte er an, dass das städtische Tochterunternehmen Event & Promotion, das schon das Stadtfest organisiert, „Wissen und Leidenschaft der Gastronomen und Gewerbetreibenden am Wasserturm“ so unterstützt, dass „Kosten minimiert und der Umsatz gesteigert wird“, so Löbel. Er sei sich sicher, dass der Gemeinderat das unterstützen werde.

07.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

„Schulnote sechs“ für Radweg-Pläne

Feudenheimer Au: Umweltverband spart nicht mit Kritik

Mit heftiger Kritik am Gemeinderatsbeschluss zum Fahrradschnellweg durch die Feudenheimer Au (wir berichteten) reagierte der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund): Die von der Stadt Mannheim vorgelegte Bewertung der alternativen Routen verdiene „die Schulnote 6“, so Regionalgeschäftsführer Tobias Staufenberg in einer Mitteilung. Die Verkehrsgutachter hätten in ihrer Untersuchung „problematische Schutzgüter wie den Artenschutz nicht berücksichtigt, damit hinten das gewünschte Ergebnis herauskommt“. Dies werde im anstehenden Planfeststellungsverfahren „keinen Bestand haben“, so Staufenberg.

06.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Fraktionen unterstützen Neubaupläne

Kliniken: Politik von Standortsuche des Theresienkrankenhauses überrascht / Parteien wollen sich nicht zu einzelnen Standorten äußern

Die Nachricht, dass das Theresienkrankenhauses (TKH) einen neuen Standort sucht, erreichte die Gemeinderatsfraktionen am Montagabend mitten in der Sitzung. Und der Tenor aus CDU, SPD, Grünen und Mannheimer Liste ist ähnlich: Von den Plänen war den Politikern nichts bekannt – doch alle signalisieren auf „MM“-Anfrage grundsätzlich Unterstützung für das TKH.

06.02.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Fahrradschnellweg kommt

Feudenheimer Au: Gemeinderat stimmt mit klarer Mehrheit für das 6,1-Millionen-Projekt / Kleingärten werden verlegt

Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) hat es gestern im Gemeinderat fast während der gesamten Debatte um den Fahrradschnellweg durch die Feudenheimer Au geschafft, nicht genervt zu wirken. Doch kurz vor der Abstimmung konnte er seinen Ärger über die Auseinandersetzung um Schnelltrasse, Kleingärten und Naturschutz nicht verbergen.

„In keiner Weise“, so schimpfte das Stadtoberhaupt, sei bisher im Gemeinderat in Frage gestellt worden, dass der Radschnellweg umgesetzt werde. Der Rat habe das rund 6,1 Millionen Euro teure Vorhaben sogar im Leitentscheid zum Grünzug ausdrücklich beschlossen. Nun gehe es um die Verwirklichung des Projekts, und plötzlich seien „einige verblüfft, dass das, was bestellt wurde, jetzt auch umgesetzt wird“. Wie berichtet, gibt es Streit um 26 Kleingärten, die verlegt werden müssen. Zudem würde der Radweg genau dort entlang führen, wo eine besonders geschützte Orchideenart, der Bienenragwurz, gedeiht.

30.01.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Kür in Harmonie und Geschlossenheit

Kommunalwahl: Freie Wähler/Mannheimer Liste bestimmen Kandidaten für Gemeinderat / „Fünf Sitze plus X“ als Ziel ausgegeben

Der Hauch von Uneinigkeit währte nur kurz: Wenn es bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Freien Wähler/Mannheimer Liste (ML) zur Wahl der Kandidaten für den Gemeinderat überhaupt eine Meinungsverschiedenheit gab, dann war es die über den richtigen Zeitpunkt, um die bereitgestellten Schnittchen und die Suppe einzunehmen. „Die Suppe wird auch nicht wärmer, wenn sie länger steht“, animierte der stellvertretende ML-Vorsitzende Roland Weiß die Mitglieder zu Beginn, doch beim Büffet zuzugreifen. Dagegen pochte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Schmid darauf, zunächst die Einzelwahl der ersten zehn Kandidaten durchzuführen und die Auszählungspause zum Essen zu nutzen.

Abgesehen von diesem Randaspekt war es ein von Harmonie und Geschlossenheit geprägter Abend im Trafohaus in der Schwetzingerstadt: Ohne Gegenanträge oder Kampfabstimmungen wählten die 45 Mitglieder ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai. Nach nur etwas mehr als zweieinhalb Stunden waren am Montagabend die 48 Bewerber der Liste gekürt. „Das ist Mannheimer Rekord“, scherzte Schmid in Anspielung auf andere Parteien, die dafür weitaus mehr Zeit benötigt haben.

30.01.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

Stadträte entscheiden über Radweg durch die Au

Grünzug: Neue Route soll die Innenstadt schnell und bequem mit den nördlichen Stadtteilen verbinden / Kritik an Streckenführung

Wie soll der neue Radweg durch die Feudenheimer Au führen? Die Stadt möchte die Strecke in die teilweise umgestaltete Landschaft legen, jetzt müssen die Politiker über den Plan entscheiden. Schon gestern wurde er im nichtöffentlichen Teil des Hauptausschusses vorgestellt, in der kommenden Woche stimmt darüber dann in öffentlicher Sitzung der Gemeinderat ab. An der Wegführung und am Entscheidungsgang gibt es auch Kritik.

„Trassenführung Radschnellweg Grünzug Nordost“ ist die Vorlage überschrieben, die öffentlich auf der Homepage der Stadt einsehbar ist. Darin legt die Verwaltung dar, wie die Radler künftig vom südöstlichen Ende der Au an der Feudenheimer Straße durch das Landschaftsschutzgebiet zum nördlichen Ende am Aubuckel gelangen sollen. Der Weg führt dabei in leicht geschwungener Form direkt durch die Au. Die Trasse soll dann weiter über Spinelli laufen und Teil einer weitreichenden Radwegstrecke in die nördlichen Stadtteile sein.

29.01.2019 · Presse · ML im Gemeinderat

Demokratie geht besser - Radschnellweg durch die Feudenheimer Au zerstört Natur

PRESSEMITTEILUNG

"Demokratie geht anders, Demokratie geht besser und eine offene Bürgerbeteiligung fordert frühzeitige Transparenz und Information“,   so Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Achim Weizel.

Im Hauruckverfahren will die Verwaltung die Zustimmung des Gemeinderats zum umstrittenen Radschnellweg erwirken. Knapp 24 Stunden vor Beginn der Hauptausschusssitzung hat die Verwaltung den zuständigen Bezirks- und Stadträten/innen eine umfangreiche nichtöffentliche Studie mit dem Ziel der Zustimmung zum Radschnellweg durch die Feudenheimer Au zukommen lassen. Das von der Verwaltung bestellte Gutachten umfasst knapp 100 Seiten. Gegenüber den Bezirks- und Stadträten/innen ist dieses Vorgehen eine Missachtung derer der von Ihnen geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit soll ein, so behauptet die Verwaltung, öffentliches Thema diskutiert und beschlossen werden. „Derartige Vorgehensweisen sind zusätzliches Wasser auf die Mühlen all jener, die das selbstherrliche Gebaren der Regierenden kritisieren“, so der stellv. Vorsitzende Holger Schmid. 

25.01.2019 · Presse · Mannheimer Morgen

TSG soll auf Stem-Barracks, SV auf die Bezirkssportanlage

Seckenheim: SPD, CDU und Freie Wähler ergreifen im Gemeinderat die Initiative / Sportstätten-Konzept für den Stadtteil gefordert 

In die seit Jahrzehnten laufende Diskussion über die Neuordnung der Sportstätten in Seckenheim kommt Bewegung: Die Fraktionen von SPD, CDU und Freien Wählern „Mannheimer Liste“ haben im Mannheimer Gemeinderat entsprechende Vorschläge eingebracht. „Die Anträge werden am 21. Februar im Sportausschuss beraten“, teilte der Leiter des städtischen Fachbereichs Sport und Freizeit, Uwe Kaliske, gestern dem „MM“ mit. Inhaltlich wollte sich Kaliske dazu jedoch nicht äußern.

22.01.2019 · Presse · Redaktion

Lebensräume zukunftsfähig gestalten

Pressemitteilung

Bauliche Entwicklung der Universität in Mannheim fördern

PM Neubaupläne Universität Mannheim

 

28.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Frustrierte Politiker befürchten ein Verkehrschaos

Oststadt/Neuostheim: Sanierung der Theodor-Heuss-Anlage stößt in den Bezirksbeiratssitzungen auf massive Bedenken

Die geplante Sanierung der Theodor-Heuss-Anlage zwischen Schubert- und Dürerstraße (wir berichteten) stößt auf starke Bedenken der örtlichen Bezirksbeiräte. Diese befürchten, dass es sowohl in der Oststadt als auch in Neuostheim zu massiven Staus kommen könnte, sollte die Strecke, wie geplant, auf eine Spur verengt, der Radweg auf die Fahrbahn verlegt werden. Vor allem bei Ligaspielen des SV Waldhof könne es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, so die Politiker.