Denkmal vor das Theater

28.06.2010 · Presse · Mannheimer Morgen

Antrag: ML zur Neugestaltung der Augustaanlage

Die Mannheimer Liste will das Benz-Denkmal, das bisher an der Wasserturmseite der Augusta-Anlage an den Theater-Vorplatz gegenüber T 6 versetzen, der davor stehende Patent-Wagen soll dagegen an seinem bisherigen Standort bleiben. Einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat hat man jetzt eingebracht.

Damit positionieren sich die Freien Wähler gegen den von einem Planungsbüro ausgearbeiteten Entwurf zur Neugestaltung der Augustaanlage, der eine Versetzung der beiden Monumente aus der zentralen Sichtachse heraus an den rechten und linken Rand der Allee vorsieht.

Asymmetrie kritisiert

Die ML begründet ihren Antrag mit einer "Asymmetrie", die entstehe, wenn man das massige graue Denkmal nach rechts Richtung Wasserturm und den Patent-Wagen nach links versetze, der deutlich filigraner wirke. Dadurch würden zudem die Sichtachsen der Fußgänger zur Kunsthalle hin gestört und der Blick vom Steigenberger Hotel zu den gegenüberliegenden Schaufenstern unmöglich gemacht.

Die Versetzung des Denkmals vor das Theater werte dagegen nicht nur den derzeit leeren und "relativ unansehnlichen" Vorplatz dort auf, sie wäre für die ML auch aus historischer Sicht optimal. Schließlich sei Carl Benz seinerzeit aus dem Quadrat T 6 kommend mit seinem Motorwagen zur ersten Auffahrt auf den Ring abgebogen. Dies solle man dem Betrachter am neuen Standort auf einer Tafel vermitteln.