Aktuelles

20.02.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Breite Mehrheit steht hinter der Buga-Bewerbung für 2023

Bundesgartenschau: Gemeinderat schließt SPD-Fraktions-Chef und weitere GBG-Mitarbeiter wegen Befangenheit aus

Von Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid

Am Ende waren es neun von 48 Stadträten, die nicht für die Bewerbung Mannheims zur Bundesgartenschau 2023 stimmten - und vier, die nicht mit abstimmen durften. Auf Antrag der Freien Wähler / Mannheimer Liste wurde ausgerechnet der Chef der SPD-Fraktion, Ralf Eisenhauer, wegen seiner beruflichen Tätigkeit als Bauleiter für Altlastensanierung bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GBG und mit ihm die ebenfalls bei dem kommunalen Unternehmen tätigen Stadträte Birgit Sandner-Schmidt (FDP), Rainer Spagerer (SPD) und Peter Pfanz-Sponagel (CDU) von der Debatte und dem Beschluss zur Bundesgartenschau ausgeschlossen.

20.02.2013 · Aktuelles · Redaktion

Plakat zur Bundesgartenschau 2023

14.02.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Heringe, Kabarett und Politik

Politischer Aschermittwoch: SPD kritisiert Konversions-Kritiker / ML keilt gegen Buga, Linkspartei spricht über eigene Relevanz

De Günda sagt: "Politisches Kabarett ist nicht meine Welt." Trotzdem steht er hier auf der Bühne, im großen Saal im AWO-Haus, und soll unterhalten. Das tut der Kabarettist Arnim Töpel mit seinem kurpfälzischen alter ego, de Günda: Er steigt ein mit einem Aschermittwochs-Song, flachst über den Kurpfälzer Dialekt, und schließlich wird dann doch humorvoll das Politische durchschimmern.

09.02.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Es kracht zwischen ML und Lorenz

Kunsthalle: Direktorin beklagt „Rufschädigung“

Zu einem heftigen Streit ist es zwischen der Mannheimer Liste und der Direktorin der Kunsthalle, Dr. Ulrike Lorenz, gekommen. Inzwischen drohte Lorenz der Freien Wählervereinigung sogar rechtliche Schritte an. Anlass ist die Ankündigung von Lorenz, für die Kunsthalle ein neues Logo entwickeln zu lassen. Die ML äußerte darüber "allergrößtes Befremden" und kritisierte mit Blick auf die Mehrkosten bei der Sanierung des Altbaus: "In Anbetracht der enormen Kostensteigerungen, die nicht zuletzt auch durch die Eigenmächtigkeiten der Direktorin veranlasst wurden, ist das erneute eigenmächtige Handeln instinktlos und kann nicht akzeptiert werden."

06.02.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Ärger über geplantes Logo

Kunsthalle: Mannheimer Liste fühlt sich nicht informiert

Das geplante neue Logo für die Kunsthalle sorgt schon jetzt für Aufregung auf der kommunalpolitischen Bühne. Dabei weiß noch gar
keiner, wie das Signet einmal aussehen soll. Mit dem „allergrößten Befremden“ haben gestern die Freie Wähler/Mannheimer Liste von dem laufenden Projekt aus dem „MM“ erfahren. Der Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Achim Weizel sei äußerst irritiert über das eigenmächtige Vorgehen der Kunsthallendirektorin, heißt es in einer Presseerklärung. Der Kulturausschuss sei über den von Dr. Ulrike Lorenz erteilten Auftrag, über dessen Kosten sie keine Angaben machen möchte („weniger als Sie denken“) nicht informiert gewesen. Die Freien Wähler vermuten, dass der Oberbürgermeister und der zuständige Dezernent, Bürgermeister Michael Grötsch, auch erst durch die Presse von den Neuigkeiten erfahren haben.

05.02.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

„Neues Konzept im Dialog erarbeiten“

Bäderkonzept: Die Parteien begrüßen den im Arbeitskreis gefundenen Kompromiss zum Erhalt des Seckenheimer Hallenbades

Von Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Der im Arbeitskreis Bäder mit dem Aktionsbündnis Erhalt Mannheimer Bäder gefundene Kompromiss zum Erhalt des Seckenheimer Hallenbades stößt bei allen Parteien auf Zustimmung. In gemeinsamen Verhandlungen mit dem Schwimmverein Mannheim als Pächter des Seckenheimer Bades und dem Sponsor, der einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung stellt, will die Verwaltung den Betrieb des Bades zunächst für die nächsten zehn Jahre sicherstellen (wir berichteten). Die Stadt hat zugesagt, den bisherigen Betriebskostenzuschuss weiter zu zahlen und gegebenenfalls anzupassen.

Für den ML-Vorsitzenden Holger Schmid bedeutet der Kompromiss "ein wichtiges Zeichen", das zeige, dass bürgerschaftliches Engagement mit vereinten Kräften belohnt werde. "Die viel gepriesene Bürgernähe hat an dieser Stelle eine Menge gebracht", so Schmid. Der Einsatz der im Aktionsbündnis Erhalt Mannheimer Bäder beteiligten Vereine zeige aber auch, wie wichtig das Bad den Besuchern in Seckenheim sei. Es erfülle eine langfristige Bindungsfunktion. "Die Frage ist generell, ob dies nicht eine Konzeption für weitere Bäder ist", überlegt Schmid. Mit verhältnismäßig geringem Aufwand könne viel bewegt werden.

31.01.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Modell „ohne Mehrkosten“

Kulturpolitik: Mit überraschend großer Mehrheit empfiehlt der Kulturausschuss das neue Intendantenmodell fürs Nationaltheater

Von Redaktionsmitglied Stefan M. Dettlinger

Es ist beschlossen. Zumindest fast. Der Kulturausschuss der Stadt Mannheim hat sich entschieden und wird eine Empfehlung an den Gemeinderat abgeben: Demnach soll das Nationaltheater Mannheim (NTM) ein neues Führungsmodell mit fünf Intendanten einführen, von denen drei auch die Eigenbetriebsleitung übernehmen. Dies bestätigte gestern Kulturbürgermeister Michael Grötsch direkt nach der Sitzung auf Anfrage dieser Zeitung: "Ich bin froh, dass wir in der kurzen Zeit zwischen der letzten Sitzung im Dezember und heute das neue Intendantenmodell auf den Weg gebracht haben."

Die Entscheidung im Kulturausschuss ist mit einer überraschend starken Mehrheit getroffen worden. Rund zwei Drittel des Gremiums haben mit Ja gestimmt - bei einer Enthaltung. Auf Antrag der Freien Wähler (ML) sei noch ein Passus in die Beschlussvorlage aufgenommen worden, so Grötsch. Er sieht die Notwendigkeit einer Evaluierung des Modells Anfang 2016 vor. Zuerst aber muss der Gemeinderat am 19. Februar noch der Empfehlung des Kulturausschusses folgen. Dies tut er aller Voraussicht nach.

30.01.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Breite Mehrheit sagt ja zur Buga

Bundesgartenschau: Kurz rügt Kritiker / „Nicht-Zutrauen fügt dem demokratischen Miteinander Schaden zu“

Von Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid

Am Ende stand gestern Abend im Hauptausschuss des Gemeinderats ein von SPD, CDU und Grünen getragener Beschluss für die Bewerbung Mannheims zur Bundesgartenschau 2023 - kein einstimmiges, aber doch ein von der notwendigen stabilen Mehrheit getragenes Votum. "Ein Signal an die Region, dass wir in Mannheim in der Lage sind, große Projekte mit breiten Mehrheiten auf den Weg zu bringen", wertete Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nach monatelangen, heftigen Kontroversen zufrieden das Ergebnis.

29.01.2013 · Termine · Redaktion

Politscher Aschermittwoch 13.02.2013

Zu unserem traditionellen "Politischen Aschermittwoch" mit Heringsessen am 13. Feburar 2013, 17 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Betriebsrestaurant der INTER-Versicherungsgruppe, Erzbergerstraße 9-15, 68165 Mannheim statt. Wir freuen uns, als Referent Professor Dr. Alfried Wieczorek, Gerneraldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen begrüßen zu dürfen.  Zum Thema "Wem gehört das kulturelle Erbe der Menschheit?" werden wir einen interessanten Vortrag hören.

Wir bitten um Anmeldung! Der Eintritt ist frei!

29.01.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

Mehrheit gilt als sicher

Buga: Ausschüsse beraten über Gartenschau-Bewerbung

Bei den heute anstehenden Vorberatungen über die Bewerbung Mannheims für die Bundesgartenschau (Buga) 2023 gilt eine breite Mehrheit aus SPD, CDU und Grünen als sicher. Die Fraktionen hatten sich im Vorfeld auf eine gemeinsame Linie verständigt und strittige Punkte der Machbarkeitsstudie zur Buga in einer Arbeitsgruppe ausgeräumt. Gegen die Feudenheimer Au als Austragungsort der Blumenschau sprechen sich die Freien Wähler sowie zwei von acht Grünen-Stadträten aus. Die FDP macht ihre Zustimmung von der Verlegung der Straße "Am Aubuckel" abhängig. Grundsätzlich gegen eine Bundesgartenschau im Landschaftsschutzgebiet Feudenheimer Au sprach sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) aus. Der Konversionsausschuss berät heute ab 15 Uhr (Raum Swansea) und anschließend ab 16.30 Uhr der Hauptausschuss (Ratssaal) im Stadthaus N 1 über die Buga-Bewerbung. Am Dienstag, 19. Februar, steht das Thema dann im Plenum des Gemeinderats auf der Tagesordnung.

24.01.2013 · Presse · Redaktion

Ja zur Flugplatz-Buga!

Mundartkolumne von Hans-Peter Schwöbel 

Sie wisse, dass isch in moinare WOCHENBLATT-Kolumne Stellung bezieh, awwa nädd fär ä polidischi Pardei Pardei ergreif. Jetz muss isch ä Ausnohm mache. Isch greif de Vorschlag vun de Monnema Liste (ML) uff, die Bundesgardeschau uffm Gelände vum City Airport zu verooschdalde. Isch saach im Weidere nädd Ciry Airport Mannheim, sondern Flugplatz, dass die Dimensione sischtbar bleiwe.

Der Flugplatz is schun Johre än Anachronismus un wärrd moderne Nodwendischkeide nimma gerescht. Der Daach is gebagge, wo der Lade gschlosse wärre muss. Des muss ma dänne saache, wo den Vorschlaach schnell uff die Seit schiewe mit ‚Wir brauchen einen Regionalflughafen!’ Grad weil die Metropolregion än leischdungsfäische Flughafe braucht, muss der Platz in Neuostheim konvertiert wärre. Aa der is nix onnares wie Konversionsfläsche, wie onnare Industriebrache aa! Wie long brauche ma, bis ma kabiere, was Konversion heeßt? Was ä elegondi Leesung, die Idee vun de ML. 

21.01.2013 · Presse · Mannheimer Morgen

ML möchte Diskussion über Airport

Buga: Freie Wähler „wundern“ sich über Südmersen-Abfuhr

Mit "großer Verwunderung" reagierte der Vorsitzende der Freien Wähler / Mannheimer Liste, Holger Schmid, auf die Abfuhr des CDU-Fraktionsvorsitzenden Carsten Südmersen zur Idee, die Bundesgartenschau 2023 auf dem Gelände des City-Airport auszurichten. Die CDU müsse "die Zeichen der Zeit erkennen", mahnte Schmid und verwies auf Aussagen des Chefs der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk. Der habe am vergangenen Wochenende vor Mittelständlern in Neckarau einer schnellen Bahnverbindung aus der Metropolregion zum Frankfurter Flughafen den Vorzug vor einem neuen Flugplatz in der Metropolregion gegeben.

Auch den Vorwurf der SPD, schon die Diskussion um den Flugplatz schade der Wirtschaft, weisen die Freien Wähler zurück: Die von der SPD zu verantwortende Gewerbesteuer-Erhöhung, so die Mitteilung der ML, habe der Wirtschaft in Mannheim "nachhaltigen Schaden" zugefügt. Angesichts des Ausbaus des Speyerer Flugplatzes für den Geschäftsreise-Betrieb werde es "höchste Zeit, eine Diskussion um die Zukunft des Flughafens" in Neuostheim zu führen.