Aktuelles

26.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Umstrittene Standortfrage

Käfertal/Vogelstang: Einstimmiger Beschluss im Sportausschuss – Carl-Benz-Bad soll für Kombibetrieb intensiver untersucht werden

Von Redaktionsmitglied Dirk Jansch

as Carl-Benz-Bad soll als möglicher Standort für ein zukünftiges Kombibad intensiver untersucht werden, so der einstimmige Beschluss im Ausschuss für Sport und Freizeit. Damit wird Benjamin Franklin Village als Alternativstandort nicht weiter verfolgt. Bürgermeister Lothar Quast und die sachkundigen Bürger haderten zwar mit dieser Entscheidung und hätten die Option Käfertal gerne noch weiter gedreht, doch am Ende mussten sie sich dem Mehrheitswillen der Parteien beugen.

26.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Positives Echo im Norden

Gartenstadt: Erleichterung über Erhalt des Carl-Benz-Bads

Von Redaktionsmitglied Jan Zurheide

Etwas anders als in Käfertal oder Vogelstang sehen die Politiker aus der Gartenstadt die Entscheidung des Ausschusses für Sport und Freizeit, nur noch den Standort Carl-Benz-Bad zu untersuchen.

"Wir sind hochzufrieden. Das ist genau das, was wir gefordert haben", sagt SPD-Sprecher im Bezirksbeirat Waldhof/Gartenstadt/Luzenberg, Stefan Höß, der den Beschluss als "richtige und einzige Entscheidung" bezeichnet. Nun müsse man aber auch die Anwohner ins Boot holen, und sie befragen.

CDU-Bezirksbeiratssprecher Alexander Manz begrüßt die Entscheidung ebenfalls. Der 33-Jährige war überrascht darüber, wie schnell die Variante Benjamin Franklin Village wieder vom Tisch war. Nun ist er gespannt, was die nächste Studie bringt, in der verschiedene Varian-ten für das Carl-Benz-Bad geprüft werden. "Bauliche Gründe sprechen eigentlich gegen ein Kombibad, aber ich bin guter Hoffnung, dass es doch irgendwie geht. Wenn sich so schnell auf den Standort festgelegt wird, muss es ja eigentlich irgendeine Idee in der Hinterhand geben."

21.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Widerstand aus Neuostheim gegen Sportpark

Sportpolitik: Zwei Bezirksbeiräte führen heftige Debatte über die geplante Neuordnung des Geländes am Rhein-Neckar-Stadion

Von Redaktionsmitglied Martin Tangl

Die geplante Neuordnung des Sportgeländes am Rhein-Neckar-Stadion stößt auf Widerstand. Der Bezirksbeirat Neuostheim/Neuhermsheim lehnt wegen befürchteter Verkehrsprobleme die Pläne einer neuen Halle für den Reiterverein, zwei Kunstrasenplätze für den VfR Mannheim sowie die Neuansiedlung des FC Türkspor auf dem Fußballplatz an der östlichen Riedbahn ab. In einer gemeinsamen Sitzung mit den Kollegen aus der Schwetzingerstadt/Oststadt im Trafohaus stimmte der andere Bezirksbeirat jedoch mit Mehrheit für das sportfachliche Konzept, das Fachbereichsleiter Uwe Kaliske den beiden Stadtteil-Gremien vorgestellt hatte.

21.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Räte sehen Entwicklungschancen für die Vereine

Sportpolitik: Ausschuss für Sport und Freizeit stimmt bei zwei Gegenstimmen den Neuordnungsplänen am Rhein-Neckar-Stadion zu

CDU-Stadträtin Marianne Seitz war gestern bei der Sportausschusssitzung den Tränen nahe. In der Frage der Neuordnung der Sportflächen auf dem Gelände des Rhein-Neckar-Stadions hatte sie gleich zu Beginn einen Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, man möge doch den Vertretern der betroffenen Sportvereine die Möglichkeit einer Stellungnahme einräumen. Dies verstand Walter Schäfer aus dem Kreis der sachkundigen Bürger gleich als Signal des Misstrauens und ging Seitz persönlich an, die sich dann in aller Form entschuldigte.

Auch ML-Stadtrat Holger Schmid bekam Gegenwind zu spüren. Auf seinen Einwand, dass man mit der vorliegenden Neuordnung am Rhein-Neckar-Stadion nicht allen Vereinen in gleicher Weise gerecht werde und die Studie "Sport und Konversion" von Jochen Meißner nun ja wohl zu den Akten legen könne, konterte Bürgermeister Lothar Quast, er sei in diesem Punkt nie mit Meißners Studie konform gewesen. "Wir können 30 Hektar Sportpark nicht irgendwo im Stadtgebiet unterbringen - auch nicht auf den Konversionsflächen", sagte er. Man habe hier eine existierende baurechtliche Situation, die überhaupt nicht in Frage gestellt werde.

19.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Streit um Straße bleibt außen vor

Bundesgartenschau: Wettbewerb der Landschaftsplaner geht in die zweite Runde /Preisgeld insgesamt 150 000 Euro

Von Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid

Der Ideen- und Realisierungswettbewerb zum Grünzug Nord-Ost und zur Bundesgartenschau 2023 geht weiter. Einen Antrag der Freien Wähler/Mannheimer Liste, vor der Entscheidung über Verlegung oder Verbleib der Straße Am Aubuckel den Wettbewerb nicht weiterzuführen, lehnte der Hauptausschuss des Gemeinderats gestern im Stadthaus N 1 nach längerer Debatte mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und Linkspartei ab. Eine Jury soll bis April aus den bisher vorliegenden neun Ideen-Entwürfen diejenigen herausfiltern, auf deren Grundlage dann die konkreten Planungen für den angedachten Grünzug abgeleitet werden können. Das Preisgeld beträgt insgesamt 150 000 Euro.

Freie Wähler-ML: "Fehlerhafte Vorgabe"

Nach Ansicht der Freien Wähler sei der Planer-Wettbewerb "unter der fehlerhaften Vorgabe, dass die Straße am Aubuckel bei der Planung nicht zu berücksichtigen sei, in Auftrag gegangen". Da diese Entscheidung jetzt auf zunächst unbestimmte Zeit vertagt worden ist (wir berichteten), lasse sich eine "Fortsetzung der bisherigen Planungen nicht rechtfertigen", so die Freien Wähler.

18.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

„Teilerfolg für Vorort-Bäder“

Bäderkonzept: Siedler und Freie Wähler-ML begrüßen weitere Untersuchungen für Carl-Benz-Bad

Von Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Dem Ausschuss für Sport und Freizeit liegen am Donnerstag, 20. November, Eckpunkte aus der Sitzung des Arbeitskreises Bäder zur Beschlussfassung vor. Am 22. Oktober haben die dort beteiligten Fraktionen und Gruppierungen die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung der Mannheimer Bäderlandschaft diskutiert. Als ein zentraler Punkt wird vorgeschlagen, den angedachten Standort für ein Kombibad in Benjamin Franklin Village nicht weiter zu verfolgen.

Stattdessen soll das Carl-Benz-Bad in der Gartenstadt in mehreren Varianten auf seine Tauglichkeit für ein Kombibad näher untersucht werden. Auch eine Mehrheit der beim "MM"-Bürgerbarometer befragten Mannheimer hat sich für das Carl-Benz-Bad als Standort für ein Kombibad ausgesprochen (wir berichteten). Unterschiedliche Beckengrößen und Angebotsinhalte sollen in der weiteren Analyse ebenso durchgespielt werden wie Anforderungen durch die verschiedenen Nutzergruppen.

15.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Feudenheimer Au als „Sündenfall“

Bundesgartenschau: Informations- und Diskussionsabend der Bürgerinitiativen bei der Schützengesellschaft / Viel Polemik gegen SPD-Fraktionschef Eisenhauer

Von Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid

Der Streit um die Bundesgartenschau 2023 geht weiter, Gegner und Befürworter sind nach wie vor meilenweit auseinander, in einem Punkt gibt es aber doch breiten Konsens: Die Einbeziehung der Feudenheimer Au "hat das ganze Thema ins Rutschen gebracht" - so formulierte es SPD-Fraktionschef Ralf Eisenhauer. Zusammen mit Thomas Trüper (Linkspartei) als Buga-Befürworter hatte er beim Diskussionsabend der Bürgerinitiativen "Gestaltet Spinelli" und "Konversion statt Buga" keinen leichten Stand im vollen Saal der Schützengesellschaft 1744 und musste sich manche - auch weit überzogene - Polemik von aufgebrachten Buga-Gegnern anhören.

Der designierte OB-Kandidat der Freien Wähler/Mannheimer Liste, Christopher Probst, beschrieb den selben Sachverhalt so: Die nach der großen Zustimmung zur auf dem inzwischen freien Militargelände der ehemaligen Spinelli-Kaserne für viele überraschende "Einbeziehung der Au ist der Sündenfall der Buga-Planungen". Denn Einigkeit herrscht bei den meisten Kontrahenten auch in der grundsätzlichen Idee des Grünzuges Nordost, Streit gibt es dagegen bei der für die Buga vorgesehenen Verlegung der Straße am Aubuckel (wir berichteten).

13.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Freie Wähler-ML schickt Probst ins Rennen

OB-Wahlen: Freie Wähler wollen Ende November ihren Vorsitzenden nominieren / Vater Hansjörg Probst trat 1991 an

Von Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

Der Vorstand der Freien Wähler-Mannheimer Liste (FW-ML) hat es einstimmig beschlossen: Ihr Vorsitzender Christopher Probst soll im nächsten Jahr bei der Oberbürgermeisterwahl antreten und Dr. Peter Kurz herausfordern. Das geht aus der Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Freien Wähler am 27. November hervor, die dem "MM" vorliegt.

13.11.2014 · Termine · Redaktion

Mitgliederversammlung 27.11.2014, 19.30 Uhr

Zu unserer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. November 2014, 19.30 Uhr im Park Inn Hotel, Am Friedensplatz 1, 68165 Mannheim laden wir herzlich ein. An diesem Abend werden wir unsere beiden Altstadträte Rolf Dieter und Michael Himmelsbach für Ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat und für die Freien Wähler-Mannheimer Liste ehren. Darüber hinaus werden die Mitglieder den Kandidaten/in für die Oberbürgermeisterwahl 2015 wählen.

10.11.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Mit ML nicht abgeklärt

Buga: Freie Wähler kritisieren andere Fraktionen

Nach der Ankündigung, im November nicht mehr über die Verlegung der Straße Am Aubuckel abzustimmen, beschwert sich die Mannheimer Liste über die Vorgehensweise: "Ich finde es einen sehr bemerkenswerten Vorgang, dass SPD, CDU, Grüne und die Linken sich beraten und uns dabei außen vorlassen", sagte Holger Schmid, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler/Mannheimer Liste.

22.10.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Au-Debatte erhitzt die Gemüter

Konversion: Ausschuss für Umwelt und Technik vertagt die Entscheidung über die Verlegung der Straße Am Aubuckel

Von Redaktionsmitglied Dirk Jansch

Am Ende der gestrigen Debatte im Ausschuss für Umwelt und Technik über die Verlegung der Straße Am Aubuckel war Bürgermeister Lothar Quast doch etwas ratlos: "Die große Bandbreite an Auffassungen, die hier heute vertreten wurden, lässt kaum einen gemeinsamen Nenner zu", stellte er fest. In der Tat: Während die beiden großen Parteien sich für die von der Verwaltung favorisierte Riedbahnparallele aussprachen, sehen die restlichen Parteien noch Nachbesserungsbedarf oder lehnen die Planungen komplett ab. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde die Entscheidung in den Gemeinderat vertagt.

22.10.2014 · Presse · Mannheimer Morgen

Anwohner fordern Müll-Kontrollen

Innenstadt: Rathaus informiert über Gehweg-Reinigung

Abwartende Skepsis: So könnte man die Haltung der Innenstadtbewohner zur geplanten Gehwegreinigung durch die Abfallwirtschaft beschreiben. Bei einer Informationsveranstaltung in der Eberhard-Gothein-Schule kamen rund 25 Interessierte, darunter auch Stadt- und Bezirksbeiräte, um von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala und Werner Knon, Abteilungsleiter bei der Abfallwirtschaft, Näheres über das Konzept zu erfahren.