Aktuelles

08.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Politiker schlagen Tunnel-Lösung vor

Bahnverkehr: Gemeinsame Strategie für Lärmschutz gefordert

Nach der Vorstellung der Pläne für den Ausbau des Bahnknotens Mannheim machen sich Politiker für mehr Schutz vor Güterzuglärm stark und fordern eine gemeinsame Strategie in Stadt und Region.

Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler/Mannheimer Liste um ihren Vorsitzenden Achim Weizel hat für die nächste Sitzung am 4. Dezember einen Antrag vorbereitet. Darin setzt sie sich für die Ausarbeitung einer Strategie ein, „um den zweigleisigen Ausbau der Riedbahn-Ost und die Zunahme des Güterverkehrs zu verhindern“. Dabei sollen auch die anderen Kommunen in der Region eingebunden werden.

07.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Acht Bauprojekte für eine Milliarde Euro

Präsentation: Ministerium schweigt zur ICE-Strecke und einer Güterzugumfahrung

Die Palette reicht von der Studernheimer Kurve südlich von Frankenthal, einer elektrifizierten Bahnstrecke ins BASF-Werk, bis zum viergleisigen Streckenausbau zwischen Heidelberg-Wieblingen und dem Heidelberger Hauptbahnhof: Acht Schienenprojekte zwischen Worms und Heidelberg mit Gesamtkosten von rund einer Milliarde Euro sollen den Bahnknoten Mannheim fit für die Zukunft machen. Seinen Ausbau bezeichnet Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gemeinsam mit 29 weiteren bundesweiten Projekten als „vordringlich“ – das ist die höchste Dringlichkeitsstufe.

Neben Mannheim will das Verkehrsministerium fünf weitere Knotenpunkte in Angriff nehmen: München, Köln, Hannover, Hamburg und Frankfurt am Main. Dort möchte man einen zusätzlichen ICE-Halt unter dem Hauptbahnhof inklusive Tunnel planen.

07.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

„Befürchtungen bewahrheiten sich“

Bahnknoten Mannheim Reaktionen: Bürger und Politiker pochen auf Schutz

Bei den einen stand die Enttäuschung im Mittelpunkt – sie hätten sich von Bund und Bahn ein schlüssiges Konzept für den Güterzugverkehr rund um Mannheim gewünscht. Bei den anderen bestätigten die gestern veröffentlichten Pläne zum Ausbau des Knotens Mannheim die Ängste vor deutlich mehr Güterzuglärm.

Dass der Knoten Mannheim im Bundesverkehrswegeplan in die höchste Dringlichkeitsstufe aufsteige, spiegele seine bundesweite Bedeutung wider, so Oberbürgermeister Peter Kurz in einer Mitteilung. „Durch Mannheim führen bereits jetzt mehrere Gleise, mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Europas leisten wir schon heute einen großen logistischen Beitrag. Deshalb halten wir es für angemessen, einen optimalen Lärmschutz zu fordern. Es muss eine Lösung gefunden werden, die besser ist als das, was jetzt zu erwarten ist.“

06.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Stadt bezahlt Videokameras

Carl-Benz-Stadion: 560 000 Euro für Überwachungstechnik vorgesehen / Drittliga-Renovierung soll zunächst 1,82 Millionen kosten

Auf den beiden Beschlussvorlagen steht das Wort „Ertüchtigung“. Und umgangssprachlich ausgedrückt geht es auch um „tüchtig viel Geld“, das der Gemeinderat nach dem Willen der Stadt ins Carl-Benz-Stadion stecken soll: kurzfristig 560 000 Euro für die Videoüberwachung sowie 1,82 Millionen Euro, um Spielfeld, Flutlicht- und Beschallungsanlagen drittligatauglich zu machen. Sollte es mit dem Aufstieg des SV Waldhof im nächsten Sommer klappen, müssten noch 470 000 Euro zusätzlich in eine Rasenheizung fließen. Alles in allem würde die Stadt als Haupteigentümer des Stadions also fast drei Millionen Euro investieren.

Mit den Beschlussvorlagen erstmals befassen wird sich an diesem Donnerstag ab 16 Uhr der Ausschuss für Sport und Freizeit. Entscheiden sollen am 20. November der Hauptausschuss sowie am 29. November der Ausschuss für Umwelt und Technik. Alle diese Sitzungen im Stadthaus sind öffentlich. Auf Anfrage signalisieren die Fraktionen bereits überwiegend Zustimmung.

05.11.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Stadt schuldet den Einsatzkräften Geld

Feuerwehr: Noch immer Streit um nicht gezahlte Überstunden / Verband beklagt fehlendes Personal / Stadträte sagen Aufstockung zu

„Das Geld steht bereit, der Ausgleich wird kommen, wir arbeiten an dem Thema“: Mit diesen Worten versuchte Erster Bürgermeister Christian Specht, verärgerte Feuerwehrleute bei der Verbandsversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes zu beruhigen. Dabei geht es um einen seit Jahren schwelenden Streit um nicht gezahlte Überstunden, die in den Jahren 2001 bis 2005 von Berufsfeuerwehrleuten geleistet wurden.

„Es wäre schön, wenn die betroffenen Kollegen das Geld wenigstens vor Weihnachten auf dem Gehaltszettel hätten“, meinte Karl F. Mayer, der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes. Laut EU-Arbeitszeitrichtlinie müssen Bereitschaftszeiten bereits seit 2001 wie Volldienst abgerechnet werden. Doch erst 2007 führte Mannheim für die Feuerwehr die 48-Stunden-Woche ein, zahlte aber nur für ein Jahr die Überstunden. Trotz mehrfacher schriftlicher Eingaben behauptete die Stadt, der restliche Anspruch sei verjährt.

25.10.2018 · Termine · Redaktion

Mannheimer Gespräch 15.11.2018

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Mannheimer Gespräche" laden wir Sie herzlich ein, mit uns einen Blick hinter die Kulissen des Mannheimer Nationaltheaters zu werfen. 

Der Intendant Marc Stefan Sickel, wird uns einen Einblick in die wirtschaftliche und künstlerische Situation des Theaters geben. Anschließend wird ein Mitarbeiter/in uns durch das Theater führen. In Anbetracht der bevorstehenden Sanierung sind wir dankar, kompetent vor Ort über den aktuellen Stand informiert zu werden.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15.November 2018, 17.00 Uhr statt. Treffpunkt: an der Werkhaus-Pforte, Mozartstr. 9

Wir bitten um Anmeldung bis zum 12.11.2018.

24.10.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

„Ein Filetstück in Mannheim“

Gemeinderat: Gremium beschließt mit großer Mehrheit den Rahmenplan für die ehemalige Militärfläche Spinelli

Noch einmal war die Diskussion emotional, doch am Ende stand die dicke Mehrheit für den Rahmenplan Spinelli. Er setzt sich zusammen aus dem städtebaulichen Entwurf des Büros Wessendorf und aus den Planungen für den Grünzug von RMP Lenzen. Mit ihm kann die Stadt nun die weitaus detailliertere Planung für das Wohngebiet am Rand von Käfertal Süd und Im Rott angehen.

17.10.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Sorge um den eigenen Sonderstatus

Ankunftszentrum: Die Entscheidung des Landes könnte zur Folge haben, dass Mannheim künftig selbst Schutzsuchende versorgen muss

Lange stand das Coleman-Gelände im Mannheimer Norden ganz oben auf der Liste, als das Stuttgarter Innenministerium einen neuen Standort für das Flüchtlingsankunftszentrum im Heidelberger Patrick Henry Village (PHV) suchte. Jetzt allerdings soll die Einrichtung an einen anderen Platz in Heidelberg ziehen – auf ein städtisches Grundstück im Gewann „Wolfsgärten“ am Autobahnkreuz Heidelberg. In Mannheim könnte das zur Folge haben, dass die Stadt nun in Eigenregie Flüchtlinge aufnehmen muss. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

17.10.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Grünes Licht für Wohnbebauung

Hauptausschuss: Debatte zu Spinelli dreht sich vor allem um bezahlbare Immobilien und die Frischluftzufuhr

Nach langer Debatte gab es am Ende doch ein deutliches Ergebnis: Den Rahmenplan für Spinelli hat in der gestrigen Hauptausschusssitzung eine breite Mehrheit bewilligt – eine klare Empfehlung für die Gemeinderatssitzung am 23. Oktober. Dafür stimmten SPD, CDU, Grüne und Linke, dagegen FDP, ML/Freie Wähler und Bürgerfraktion.

In der inhaltlichen Auseinandersetzung ging es vor allem um die geplante Dichte der Bebauung mit 1800 Wohneinheiten und um klimatische Auswirkungen für die jetzigen Bewohner in Käfertal-Süd, deren Gebäude durch die Erweiterung quasi in zweite Reihe rücken.

17.10.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Servicebüro soll auf Dauer bleiben

Waldhof: Bezirksbeirat spricht über Gemeinschaftszentrum

Kleiderkammer und Servicebüro sollen noch in diesem Jahr wieder ins Gemeinschaftszentrum Waldhof-Ost einziehen – als „Übergangslösung“. Das war schon vor der jüngsten Sitzung des Bezirksbeirats Waldhof klar. Aber während dieser Sitzung ging der kommissarische Jugendamtsleiter Peter Schäfer einen Schritt weiter: Man wolle „zwischenzeitlich ein Konzept erarbeiten“ – und die beiden Angebote sollten in dieses „neue Konzept überführt“ werden. „Vielen herzlichen Dank“ – das war die erste Reaktion von Bezirksbeirätin Gudrun Müller (Freie Wähler/Mannheimer Liste) auf die Ankündigung. Denn schließlich stand die Befürchtung im Raum, die Übergangslösung werde nicht auf Dauer greifen.

12.09.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Große Umfrage unter allen Vereinen

Wallstadt: Stadt und Bürgerinitiative prüfen Bedarf für Planung eines Kultur- und Sportzentrums / IWV-Chefin Manuela Müller: „Habe das Gefühl, dass es vorangeht“

un sind die Bürger in Wallstadt gefragt. Die Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine (IWV) und die Bürgerinitiative Wallstadt wollen nachweisen, wie hoch der Bedarf für ein neues Kultur- und Sportzentrum in dem Stadtteil ist. Deshalb sind im Ramen einer großen Umfrage an alle Vereine und Organisationen Fragebögen gegangen, die noch im September beantwortet werden sollen.

Die Bürgerinitiative hatte sich im April gegründet. Seither habe sich „einiges getan, um unserem Ziel näher zu kommen“, so Thomas Müller („Sängerkreis“), einer der Sprecher der Initiative, in seinem Rundbrief an alle Vereine. Das bestätigt Manuela Müller, die Vorsitzende der IWV. „Auf jeden Fall, ich habe das Gefühl, dass es weitergeht, dass es vorangeht“, so Manuela Müller.

03.09.2018 · Presse · Mannheimer Morgen

Grünzug Nordost reif für das Abstellgleis?

Buga 23 Freie Wähler kritisieren „Spektakel ohne Nachhaltigkeit“

Der über der Feudenheimer Au und dem Spinelli-Gelände geplante Grünzug Nordost bringt nach Meinung der Mannheimer Liste „keine Verbesserung der Frischluftzufuhr für Mannheim“. Die dort ebenfalls geplante Randbebauung habe derweil „allem Anschein nach eine Verschlechterung zur Folge“, so die Freien Wähler.

„Grünzug Nordost bringt Frischluft in die Mannheimer Innenstadt – diese Werbekampagne hat ausgedient und der Grünzug ist auf dem Abstellgleis angekommen“, so Achim Weizel, der Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Gemeinderat. Mit den Erkenntnissen zweier Gutachten werde „zweifelsfrei belegt, dass die klimaökologische Auswirkung des Grünzugs Nordost ein kleinräumiges Phänomen bleibt, das lediglich an seinen Rändern messbar erfasst werden kann, so Weizel in einer Mitteilung. Die wiederholt „vollmundig angekündigte Verbesserung des Frischluftstroms nach Mannheim“ werde der millionenschwere Grünzug nicht bringen, „die Buga wird zum 180-Tage-Spektakel ohne Nachhaltigkeit“.